Spielbericht Griechenland gegen Russland

von Alex am 17. Juni 2012 · 0 Kommentare

Gruppe A: Griechenland - Russland 1:0

Griechenland, der Europameister von 2004, schaffte in Gruppe A noch die Sensation am letzten Spieltag mit einem Sieg über Russland doch noch die Qualifikation für das Viertelfinale der Euro 2012 zu erreichen. Russland dagegen muss nach nur drei Spielen die Heimreise antreten.

Griechenland beginnt in Warschau gleich von Beginn an offensiv und kommt durch Konstantinos Katsouranis bereits nach 6 Minuten zur ersten guten Chance, die Russlands Keeper Vyacheslav Malafeev abgewehrt werden kann. Auf der Gegenseite hat Aleksandr Kerzhakov erneut im Abschluss, wie schon in den zwei Partien davor, kein Glück und so bleibt es beim 0:0. Russland findet nach gut einer Viertelstunde nun besser ins Spiel und konnte sich einige Chancen erarbeiten, die aber ohne Erfolg blieben. Griechenland zieht sich nach der Anfangsoffensiv zurück und kommt überhaupt nicht mehr ins Spiel. Kurz vor der Halbzeit hat Yuri Zhirkov für die Russen noch eine gute Chance, doch er verzieht. Als alle schon mit dem 0:0 in die Halbzeitpause gehen wollten, schlug die große Stunde von Griechenlands Rekordnationalspieler Georgios Karagounis, der nach einem Fehlpass-Einwurf der Russen in den Strafraum zieht und Malafeev in der 45. Minute zum Führungstreffer der Griechen einnetzt.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wären beide Mannschaften auf Grund des aktuellen Remis zwischen Polen und Tschechien weiter, doch trotzdem wechselt Dick Advocaat Joker Roman Pavlyuchenko für Kerzhakov ein. Russland versucht jetzt auf den Ausgleich zu spielen, doch die Chancen von Igor Denisov bringen keinen Erfolg ein. Auf der Gegenseite gibt es dann eine Folgenschwere Fehlentscheidung gegen die Griechen. Karagounis zieht in den Strafraum ein und wird klar von Sergey Ignashevich zu Fall gebracht, doch statt Elfmeter entscheidet Schiedsrichter Jonas Eriksson auf Schwalbe und Freistoss für Russland. Karagounis sieht zudem noch die gelbe Karte und würde somit in einem möglichen Viertelfinale gesperrt sein. Karagounis ist auch einige Minuten nach der Aktion noch außer Sicht und Griechenlands Trainer Fernadno Santos nimmt ihn sicherheitshalber runter, für ihn ist nun Grigoris Malkos in der Partie.

Die nächste Großchance hat auch wieder Griechenland, nachdem Georgios Tzavellas einen Freistoss nur an das Lattenkreuz zimmert. In der Zwischenzeit ist auch der Zwischenstand aus der anderen Partie eingetroffen und Russland weiß, dass sie aktuell raus wären und der bisher mit 3 Treffern erfolgreichste Russe Alan Dzagoev hätte fast in der 83. Minute per Kopf seinen vierten Treffer und somit den Ausgleich erzielt, doch sein Kopfball geht nur Millimeter am griechischen Tor vorbei. Griechenland macht nun das, was sie auch schon 2004 am besten konnten, das Ergebnis verwalten und schaffen so tatsächlich am Ende die Sensation und ziehen ins Viertelfinale ein.

Am Ende ist Griechenland Zweiter der Gruppe A hinter Tschechien, die 1:0 gegen Polen siegten. Russland ist Gruppendritter und Polen letzter der Gruppe A. Für Griechenland wird aber das Viertelfinale eine fast schon unlösbare Aufgabe, da sie zum einen auf den Gruppensieger der Gruppe B (aktuell Deutschland) treffen und zum anderen auf Karagounis und Jose Holebas auf Grund von Gelbsperren verzichten müssen.

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